Ulrike Schweikert – Léon & Claire Er trat aus den Schatten

Moin Moin,

da ich ja bekennender Fan von Ulrike Schweikert bin, bin ich gespannt auf jedes ihrer neuen Bücher. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass mir der cbt Verlag das eBook von Léon & Claire zur Verfügung gestellt hat. Wie es mir gefallen hat, möchte ich heute mit euch teilen.

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Das Cover ist in jedem Fall ein Hingucker, auch wenn es relativ schlicht gehalten ist. Es lässt schon erahnen, dass uns das Buch nach Paris entführt. Claire ist mit ihren Eltern aus den USA nach Paris gezogen, da ihre Mutter einen Job am Louvre ergattert hat. Nun muss sie sich in der neuen Schule zurecht finden, was ja für Teenager nicht immer ganz einfach ist. Es gelingt ihr die Aufmerksamkeit einer Clique zu ergattern und so wird sie auch prompt zur nächsten Party eingeladen. Das ist auch noch eine besondere Party, denn sie findet unter den Straßen von Paris statt, wo es ein weit verzweigtes Netz aus Katakomben und Gängen gibt. Hier hat sich ein ganz eigenes Leben entwickelt mit Menschen und anderen Wesen, die das Tageslicht so gut es geht meiden. Darauf ist auch die Polizei aufmerksam geworden und so sprengen sie die Party auf einer ihrer Patrouillen. In völliger Dunkelheit erhält Claire Hilfe durch einen Unbekannten und kann so der Polizei entwischen. Doch auch die anderen müssen keinen Ärger befürchten, da Adrien, der Sohn des Polizeipräfekten, der Gastgeber der Party war. Dieser hat außerdem ein Auge auf Claire geworfen, nichtsahnend, dass diese ihre Gedanken dem unbekannten Retter Léon widmet und alles dafür tut ihm ein zweites Mal zu begnen. Dass dieses zweite Treffen für sie zum Verhägnis werden könnte, ist Claire natürlich nicht bewusst und so stürzt sie sich Hals über Kopf in das Abenteuer.

Meine Meinung:

Die Idee der Geschichte hat mich richtig neugierig gemacht. Ich hatte Abenteuer ohne Ende erwartet. Doch leider war es, bis auf zwei, drei Ausnahmen, eher eine alltägliche Geschichte mit kleinen Highlights. Für meine Begriffe war der Spannungsbogen nicht gegeben, denn oft wurde zu langatmig über Claires Alltag und Gefühlswelt berichtet. Erschwerend kommt hier wieder dazu, dass es wohl ein zweites Buch geben wird, was vermutlich den Verlauf des ersten Buches beeinflusst hat, um Stoff für das Zweite zu erhalten. Mir persönlich war einfach zu lange nicht klar, was Léon ist, woher er seine Kräfte hat und was seine Motive sind.
Schade, aber für mich war das kein typischer Ulrike-Schweikert-Lesegenuss, wie ich es sonst gewöhnt bin. Natürlich ist die Geschichte immer noch lesenswert, da Frau Schweikert einfach keine richtig schlechten Bücher schreiben kann, aber mehr als 3 Sterne kann ich wirklich nicht geben.

Ich freue mich dennoch auf den nächsten historischen Roman, der hoffentlich bald erscheint und bleibe ein großer Fan!

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